Sie sind hier: Informationen > Info "Klassischen Geflügelpest"
30.7.2010 : 15:01

Die Geflügelpest

Die Geflügelpest wird auch als Aviäre Influenza, als Vogelgrippe und seit 1981 überwiegend als Hochpathogene Influenza-Virus-Infektion (HPAI, Highly Pathogenic Avian Influenza) bezeichnet. Sie ist eine durch Viren hervorgerufene anzeigepflichtige Tierseuche, von der Hühner, Puten, Gänse,  Enten, wildlebenden Wasservögel und andere Vögel betroffen sein können. Bei einer Infektion mit den aggressiveren Virusstämmen führt sie meist zum Tod der infizierten Vögel, sofern sie nicht zu den Reservoirwirten gehören. Einige Varianten der Geflügelpest-Viren, insbesondere die Variante A/H5N1, sind in Einzelfällen auf Menschen, Zootieren wie Leoparden sowie auf Hauskatzen übertragen worden.

Die Geflügelpest wurde erstmals 1878 in Italien beobachtet. Nach wiederholten Ausbrüchen in den 1930er Jahren in Europa, Amerika und Asien tauchte das Virus erst 1983 erneut auf; in Irland und den USA wurden damals Millionen Vögel getötet. Je einen weiteren Ausbruch gab es 1992 in Mexiko und 1997 in Hongkong.

Der Begriff Vogelgrippe wurde bis vor kurzem völlig gleichbedeutend mit dem Begriff Geflügelpest verwendet. Als Folge der aktuellen Vogelgrippe-Ausbrüche wird er inzwischen aber immer stärker eingeengt auf den Seuchenzug des Influenza-Subtyps A/H5N1 bezogen.

 (Quelle: www.wikipedia.de)

 

Anliegende Broschüre des Bundesminsteriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz informiert Sie zum Thema "Klassische Geflügelpest":

 Broschüre "Klassische Geflügelpest" (358 KB)

 Alle Informationen finden Sie hier auf der Homepage des Bundesministeriums

 Merkblatt-Geflügel-Hobbyhalter-Stallhaltung [15.12.08]

 Widerruf-Ausnahmegenehmigung Aufstallungsverpflichtung

 Ausnahmegenehmigung von der Aufstallungsverpflichtung für Geflügel im Gebiet des Landkreises Goslar

 Tierseuchenbekämpfung: Freilandhaltung des Geflügels