Unser Gästebuch
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| Hartmut Grothe aus Vienenburg | |
| Donnerstag, 28.02.2008 um 14:29 Hallo Herr Vollheyde Ich habe jetzt lange überlegt, ob ich mal auf Ihr Schreiben im Gästebuch der Stadt Vienenburg antworten soll oder nicht und habe mich dazu durchgerungen es zu tun. Unter Bezugnahme auf Ihr Schreiben kann ich sagen, dass Sie mit mir noch nicht persönlich gesprochen haben ( wie auch, da wir uns ja auch gar nicht kennen ) . Aber mal im Ernst, ich bin ein ortsansässiger Vienenburger Bürger in der Kernstadt, der die von Ihnen gestellte Frage mit einem ganz klaren „Ja zum Stadthallenneubau!!!“ beantwortet. Sie stellen hier zwar die Frage, auf was wir alles verzichten müssen, wenn wir eine neue Stadthalle bauen und führen dazu aus, dass viele Wünsche nach Neuerungen mit der schlechten Finanzsituation unserer Stadt abgewiesen wurden. Sie führen weiterhin aus, dass das Argument, die Weddinger und Lochtumer Bürger haben ein Dorfgemeinschaftshaus und deshalb brauchen die Vienenburger einen Stadthallenneubau, nicht haltbar ist. Ich persönlich sage als Kernstadtbürger dazu, dass ich es damals in Lochtum und auch in Weddingen mehr als begrüßt habe, dass dort Dorfgemeinschaftshäuser geplant und letztendlich auch gebaut worden sind. Hier wurden den Ortsteilen entsprechend ihrer Einwohnerzahl Versammlungsorte in entsprechender Größenordnung geschaffen. Als diese Dorfgemeinschaftshäuser geschaffen worden sind, war die finanzielle Situation der Stadt auch nicht so rosig und trotzdem wurde das Geld bereit gestellt um diese Gebäude herzurichten. Es gab dazu Ratsbeschlüsse, welche dann auch umgesetzt wurden. Ich persönlich finde das Verhalten einiger Ortsratsangehöriger aus einigen Ortsteilen, in Bezug auf den Stadthallenneubau, nicht mehr nachvollziehbar. Ich weiß das das Thema Stadthalle seit 2001 ( man beachte mal den Zeitansatz ) auf mehreren Sitzungen auf der Tagesordnung stand und mit einem aus meiner Sicht positiven Ergebnis, durch demokratisch gewählte Stadtratsmitglieder, abgeschlossen werden konnte. Diesem Personenkreis unterstellen Sie ja laut GZ vom 19.02.2008 eine nicht rationelle Denkweise in dieser Angelegenheit. Es hört sich danach bei Ihnen so an, dass die Mitglieder des Stadtrates der Stadt Vienenburg das Unternehmen Stadthallenneubau mal soeben aus dem Bauch entschieden haben und überhaupt nicht über das „Danach“ nachgedacht haben. Nur mal am Rande erwähnt, sie unterstellen diese nicht rationelle Denkweise auch Ihren eigenen politischen Mitstreitern, welche im Stadtrat dafür gestimmt haben. Ich frage mich allerdings, warum man ein Thema sechs lange Jahre behandelt und man erst nach einem positiven Entscheid des Stadtrates zum Stadthallenneubau damit anfängt, durch einige Ortsratsmitglieder aus den Ortsräten Weddingen und Wiedelah dagegen zu opponieren. Dafür war doch vorher genug Zeit. Wenn ich jetzt auch noch in der GZ vom 27.02.2008 lese, dass man ein Bürgerbegehren in Sachen Stadthalle herbeiführen möchte, dann fehlen mir schlichtweg die Worte. Es gab viele öffentliche Ratssitzungen in der Stadt Vienenburg, an welchen die Bürger teilnehmen, sich informieren und auch Gegenargumente dazu hätten bringen können. Alles dieses ist jedoch unterblieben. Warum, so frage ich Sie, hat man nicht schon vorher für ein Bürgerbegehren gesorgt? Das hätte zumindest schon einem einen Großteil der jetzt schon ausgegebenen Gelder ( Gutachten, Planungen des Architektenbüro etc. ) vielleicht verhindert. Natürlich geben ich Ihnen recht und sage, dass wir trotz des zur Zeit herrschenden wirtschaftlichen Aufschwungs in Deutschland nach wie vor eine angespannte Haushaltssituation im Bereich der Stadt Vienenburg haben. Diese gilt es auch nicht aus den Augen zu verlieren. Ich bin der festen Meinung das dieses bislang auch von den Ratsmitgliedern des Stadtrates Vienenburg getan wurde und weiterhin auch wird. Einen sehr großen Anteil an der nicht transparenten Informationspolitik zum Neubau Stadthalle, trägt hier auch die Goslarsche Zeitung, welche zu diesem Thema in keinster Weise objektiv sondern nur negativ nach der Methode - „ Hau drauf was geht „ -, berichtet hat – Siehe auch Artikel vom 22.02.2008 zur Ortsratssitzung in Weddingen von der ich weiß, dass es dort anders als in der Zeitung berichtet, zugegangen ist. Hartmut Grothe |
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| Detlef Vollheyde aus Vienenburg | |
| Freitag, 15.02.2008 um 10:40 Können wir uns eine neue Stadthalle leisten? Mit vielen Vienenburgern habe ich bislang dieses Thema erörtert, ich habe bislang keinen gesprochen, der diese Frage bejaht. Natürlich wäre es wünschenswert einen solchen Neubau anzupacken. Doch es stellt sich die Frage. Auf was müssen wir dann verzichten. Als langjähriges Weddinger Ortsratsmitglied weiß ich zumindest davon, dass viele Wünsche nach Neuerungen immer wieder mit der schlechten Finanzsituation unserer Stadt, vernünftigerweise abgewiesen werden. Schultern wir nun diesen Neubau, so meine ich, dann engen wir uns derart ein, dass vieles weit mehr Sinnvolle lange auf der Strecke bleiben muss. Das Argument, in Weddingen und Lochtum haben wir aber Gemeinschaftshäuser, dann muss doch auch in Vienenburg etwas derartiges erhalten bleiben, dass lässt sich nicht halten. Wir sind alle Vienenburger, auch die Weddinger und Lochtumer. Würden wir diese räumliche Situation z. B. auf eine Großstadt projektieren, dann hieße es doch, das ist ja gleich um die Ecke, nur drei Haltestellen entfernt. Ich bitte darum den gültigen Ratsbeschluss zu überdenken, und die Pläne vorerst ruhen zu lassen. Detlef Vollheyde |
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| Frank Bause aus Vienenburg | |
| Samstag, 22.12.2007 um 18:37 Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin, hiermit bedanke ich mich im Namen des gesamten IGV-Vorstandes für Ihr Dankesschreiben an unseren Verein. Mit dieser Geste haben Sie uns gezeigt, dass Sie doch Wert auf das Engagement von Vereinen legen. Sollten sie dieses an uns gerichtete Schreiben auch an all die anderen Vereine gesandt haben, dann beeindruckt mich das um so mehr. Alle Vereine in Vienenburg und den Ortschaften kämpfen immer mehr damit, dass Sie mit dem ihnen zustehenden Vereinsgeldern zurecht kommen müssen. Wir alle, die ehrenamtliche Arbeit für Vienenburg und seine Ortschaften leisten, wünschen uns von Ihnen als Bürgermeisterin sowie vom Rat der Stadt Vienenburg, dass man unsere Arbeit anerkennt. Denn man sollte mal ganz stark darüber nachdenken, wenn es keine Vereine und Verbände mehr gibt, kann auch nichts mehr stattfinden. Alle Ehrenamtlichen tun ihre Arbeit mit Freude für den eigenen Verein, aber in allererster Linie für ihren Heimatort Vienenburg und Ortschaften. Im Jahr 2006 und 2007 sind viele negative aber auch positive Dinge passiert. Um Positives zu erreichen, muss man auch mal über seinen Schatten springen, auch wenn es einem weh tut. Alle Vereine und Verbände, einzeltätige Ehrenamtliche sowie Rat und Verwaltung, sollten für 2008 versuchen, gemeinsam an einem Strang zu ziehen. Es geht hier nicht um die einzelne politische Partei oder um Einzelpersonen, sondern es sollte nur um eines gehen, nämlich um Vienenburg und seine Ortschaften. Ich wünsche Ihnen als Bürgermeisterin, dem Rat und der Verwaltung ein Frohes Weihnachtsfest und einen Guten Rutsch ins Neue Jahr 2008. Frank Bause, 1. Vorsitzender der IGV |
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| der eine da aus Vienenburg | |
| Montag, 10.12.2007 um 00:06 wie wäre es mal mit einem kostengünstigen abend im sinne !rock gegen rechts! in unserer supi city passiert zu wenig. sicherlich enstehen immer kosten aber man kann doch mal versuchen über spendenaufrufe oder sponsoren die kosten zu verringern oder freiwillige suchen die diverse aufgaben übernehmen. vielen dank für die aufmerksamkeit P.S. vienenburg du bist super |
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| Jugend Lengde aus Lengde | |
| Freitag, 30.11.2007 um 17:25 Es war einmal, etwa drei Tage vor Weihnachten, spätabends. Über den Marktplatz der kleinen Stadt kamen ein paar Männer gezogen. Sie blieben an der Kirche stehen und sprühten auf die Mauer: “Ausländer raus” und “Deutschland den Deutschen”. Steine flogen in das Fenster des türkischen Ladens gegenüber der Kirche. Dann zog die Horde ab. Gespenstische Ruhe ….. Die Gardinen an den Bürgerhäusern waren schnell wieder zugefallen. Niemand hatte etwas gesehen! “Los komm, es reicht. Wir gehen!” “Wo denkst du hin! Was sollen wir denn da unten im Süden?” “Da unten? - Das ist immerhin unsere Heimat. Hier wird es immer schlimmer. Wir tun das, was da an der Wand steht: Ausländer raus!!” Tatsächlich, mitten in der Nacht kam Bewegung in die kleine Stadt. Die Türen der Geschäfte sprangen auf: Zuerst kamen die Kakaopäckchen, die Schokoladen und Pralinen in ihren Weihnachtsverkleidungen. Sie wollten nach Ghana und Westafrika, denn da waren sie zu Hause. Dann der Kaffee palettenweise, des Deutschen Lieblingsgetränk. Uganda, Kenia und Lateinamerika waren seine Heimat. Ananas und Bananen räumten ihre Kisten, auch die Trauben und Erdbeeren aus Südafrika. Fast alle Weihnachtsleckereien brachen auf, Pfeffernüsse, Spekulatius und Zimtsterne - die Gewürze in ihrem Inneren zog es nach Indien. Der Dresdner Stollen zögerte. Man sah Tränen in seinen Rosinenaugen, als er zugab: “Mischlinge wie mir geht es besonders an den Kragen.” Mit ihm kam das Lübecker Marzipan und der Nürnberger Lebkuchen, - nicht Qualität, nur Herkunft zählte jetzt. Es war schon in der Morgendämmerung, als die Schnittblumen nach Kolumbien aufbrachen und die Pelzmäntel mit Gold und Edelsteinen in teuren kleinen Chartermaschinen in alle Welt starteten. Der Verkehr brach an diesem Tag zusammen. Lange Schlangen japanischer Autos, vollgestopft mit Optik und Unterhaltungselektronik krochen gen Osten. Am Himmel sah man die Weihnachtsgänse nach Polen fliegen, auf ihrer Bahn gefolgt von den feinen Seidenhemden und den Teppichen des fernen Asien. Mit Krachen lösten sich die tropischen Hölzer aus den Fensterrahmen und schwirrten ins Amazonasbecken. Man mußte sich vorsehen, nicht auszurutschen, denn von überall her quoll Öl und Benzin hervor, floß in Rinsalen und Bächen zusammen in Richtung Irak und Iran. Aber man hatte ja Vorsorge getroffen. Stolz holten die großen deutschen Automobilfirmen ihre Krisenpläne aus den Schubladen: Der Holzvergaser war ganz neu aufgelegt worden. Wozu ausländisches Öl!? - Aber die VW`s und BMW`s begannen sich aufzulösen in ihre Einzelteile. Das Aluminium wanderte nach Jamaika, das Kupfer nach Somalia, ein Drittel der Eisenteile nach Brasilien, der Naturkautschuk aus den Gummimischungen der Reifen nach Zaire. Und die Straßendecke hatte mit ausländischem Asphalt im Verbund auch ein besseres Bild abgegeben als heute. Autohäuser standen leer, denn die Fiat`s und Lancia`s rollten gen Italien. Jaguar, Rover, Rolls-Royce Richtung England, Chrysler nach Amerika und Renault`s, Citroens`s und Peugeot`s gen Frankreich usw. Natürlich verschwand auch ein großer Teil der Schuhe in Richtung Italien, England und Frankreich. Auch die Boutiquen waren um die Kleidungsstücke aus diesen Ländern geräumt und plötzlich war da kaum noch eine modische Auswahl zu finden. Orangen rollten nach Spanien, Datteln und Feigen in den Orient. Weine und Spirituosen zogen sich gleich containerweise in ihre Heimatländer zurück. Viele Restaurants, die wir liebten, waren schlagartig geräumt. Nichts war`s mehr mit Pizzas, mit griechisch, jugoslawisch oder chinesisch essen. Auch Mc Donald war geschlossen. Nur noch deutsche Küche den Deutschen. Alsdann machten sich sogar unsere liebgewonnenen Haustiere auf den Rückweg in ihre Ursprungsländer - getreu dem Motto: Nur die Herkunft zählt. So waren dann plötzlich die Wellensittiche aus den heimischen Käfigen verschwunden, Papageien, ja sogar Siamkatzen, Perserkatzen und bestimmte Hunderassen verließen einfach ihr bisheriges “Herrchen oder Frauchen”. Die Aquarien waren auf einen Schlag leer und Fisch zum Essen gab es auch nur noch in einer ganz kleinen Auswahl. Nie wieder würden die Blumenzwiebeln aus Holland im Frühjahr aus den Böden sprießen und blühen, denn auch die waren der Erde entsprungen und heimwärts gezogen. Feinstes Porzellan aus China verschwand ebenso wie Gemälde vieler berühmter ausländischer Maler aus unseren Museen. Auch Bestseller in den Bücherregalen zuhaus, in Bibliotheken und Buchhandlungen waren schlagartig verschwunden. Und in den Musikläden und CD-Sammlungen in den Wohnzimmern fanden sich nur noch ganz wenige Stücke, ausschließlich in deutsch. Denn … Nur die Herkunft zählte ja schließlich. Nach drei Tagen war der Spuk vorbei, der Auszug geschafft. Gerade noch rechtzeitig vorm Weihnachtsfest. Nichts Ausländisches war mehr im Land. Aber Tannenbäume gab es noch, Äpfel und Nüsse. Und “Stille Nacht” durfte gesungen werden - wenn auch nur mit Sondergenehmigung - das Lied kam immerhin aus Österreich! Nur eines wollte nicht ins Bild passen, Maria, Josef und das Kind waren geblieben. Drei Juden. Ausgerechnet! “Wir bleiben”, sagte Maria, “wenn wir aus diesem Land gehen, wer will ihnen dann noch den Weg zurück zeigen, zurück zur Vernunft und zur Menschlichkeit?” Wir sagen "NEIN" zu Rechts! |
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